Zum Inhalt springen
Hirenord
Gastronomie & Hotel

Hotelmitarbeiter (Housekeeping)

Housekeeping in Hotels ist planbar, körperlich fordernd und sprachlich niedrigschwellig. In Tourismusregionen häufig mit Personalunterkunft.

Typische Aufgaben

  1. 01Gästezimmer reinigen und neu herrichten
  2. 02Wäsche wechseln und Verbrauchsmaterial auffüllen
  3. 03Öffentliche Bereiche und Flure sauber halten
  4. 04Schäden und Fundsachen melden

Voraussetzungen

  • Keine Ausbildung nötig, geringe Sprachanforderungen
  • Gründlichkeit und Tempo im Zimmertakt
  • Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsdiensten

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt 13,90 € brutto je Stunde (2026). In vielen Branchen gelten höhere Tarif- oder Branchenmindestlöhne.

Wie der Arbeitstag aussieht

Hotel ist kein einzelner Beruf, sondern mehrere unter einem Dach. Im Housekeeping: Zimmer reinigen, Wäsche wechseln, Minibar auffüllen, Kontrollgang. Ein Zimmer dauert zwischen zwanzig und dreissig Minuten, und die Zahl der Zimmer je Schicht ist vorgegeben. Im Frühstücksservice: Buffet aufbauen und nachfüllen, abräumen, Gäste bedienen. An der Rezeption: Anreisen, Abreisen, Anfragen — dort ist die Sprachanforderung am höchsten.

Was Hotelarbeit von der Restaurantgastronomie unterscheidet, sind die Zeiten: durchgehende Schichten statt Teildienst, oft Früh- oder Spätschicht in festem Wechsel. Für viele ist das der Grund, ins Hotel zu gehen statt ins Restaurant.

Was den Lohn bestimmt

Untergrenze ist der 13,90 € brutto je Stunde (gesetzlicher Mindestlohn seit 1. Januar 2026). Im Housekeeping liegen die Angebote häufig nah daran, an Rezeption und im Service darüber. Kettenhotels sind öfter tarifgebunden als Privathäuser.

  • Wochenend- und Feiertagsarbeit ist die Regel; die Zuschläge sind in den Grenzen des § 3b EStG steuerfrei
  • Personalverpflegung und teilweise Personalunterkunft sind im Hotelgewerbe verbreitet — bei Unterkunft immer nach den Kosten fragen
  • Wer zwischen Housekeeping, Frühstück und Rezeption wechseln kann, ist wertvoller und wird besser bezahlt
  • Was unsere Auftraggeber zahlen, steht in der jeweiligen Anzeige
Offene Stellen in diesem Beruf

Der Weg hinein

Der Einstieg über Housekeeping ist offen und sprachlich anspruchslos. Je näher man an den Gast kommt, desto mehr Deutsch wird verlangt.

  • Housekeeping: Deutsch A1 genügt, keine Vorkenntnisse nötig
  • Frühstücksservice: A2, weil kurze Gespräche dazugehören
  • Rezeption: B1 bis B2 und in aller Regel zusätzlich Englisch
  • Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz, sobald Lebensmittel im Spiel sind

Häufige Fragen

Wie viele Zimmer schafft man in einer Schicht?

Üblich sind zwölf bis achtzehn Zimmer, je nach Haus und Zimmergrösse. Die Vorgabe steht im Betrieb fest und ist der wichtigste Punkt im Gespräch: ein Haus, das zwanzig Zimmer verlangt, arbeitet mit Zeitdruck, den man täglich spürt.

Ist die Personalunterkunft kostenlos?

Meistens nicht. Üblich ist ein Abzug vom Lohn, oft zwischen 150 und 350 € im Monat. Das kann trotzdem günstig sein, weil eine eigene Wohnung in den ersten Monaten schwer zu bekommen ist. Wichtig ist nur, dass der Betrag vor der Unterschrift feststeht — in unseren Anzeigen steht er deshalb immer dabei.

Kann ich vom Housekeeping an die Rezeption wechseln?

Ja, das ist ein häufiger Weg — er hängt fast ausschliesslich am Deutsch. Wer im ersten Jahr auf B1 kommt, hat gute Chancen. Viele Häuser unterstützen dabei, weil sie lieber intern besetzen als neu suchen.

Gastronomie & Hotel

Bereit für den nächsten Schritt?

Bewerbung oder Personalanfrage — beides dauert wenige Minuten. Wir melden uns, sobald wir etwas Passendes haben.